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Abkommen mit der ZAV und den Philippinen

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Unterzeichnung in Manila (von links): die philippinische Arbeitsministerin Rosalinda Baldoz, Leo J. Cacdac (Administrator der Philippine Overseas Employment Administration) Monika Varnhagen (Direktorin ZAV) und Ursula von der Leyen (Bundesministerin für Arbeit und Soziales)
© R. Deischl

Am 19. März 2013 wurde die Grundlage für unseren Dienst gelegt, das Abkommen mit den philippinischen Behörden. Hier der Pressetext des  BMAS.

Ausgebildete Pflegekräfte sind in Deutschland knapp. Aktuell gibt es etwa 10.000 offene Stellen für Altenpflegerinnen und Altenpfleger. Um den Bedarf zu decken, ist am 19. März in Manila (Philippinen) eine Vermittlungsabsprache zwischen der Zentrale für Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit und der Arbeitsverwaltung der Philippinen unterzeichnet worden. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass philippinische Pflegekräfte in Deutschland arbeiten können. Entsprechende Absprachen gab es bisher nur mit den Arbeitsverwaltungen von Kroatien und mit Serbien.

Die Vereinbarung orientiert sich am Verhaltenskodex der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dieser sieht vor, dass eine länderübergreifende Anwerbung von Gesundheitspersonal nur erfolgen soll, wenn im Ausgangsland kein Fachkräftemangel besteht. Um die philippinischen Pflegekräfte auf ihre Arbeit in Deutschland vorzubereiten, erhalten sie in ihrem Heimatland eine sprachliche und kulturelle Schulung. In Deutschland werden sie dann zu denselben Vertragskonditionen beschäftigt wie deutsche Pflegekräfte.

Ursula von der Leyen:

Im Pflegebereich ist die Nachfrage nach Fachkräften riesengroß. Mit der Vermittlungsabsprache öffnen wir den deutschen Arbeitsmarkt für qualifiziertes Personal von den Philippinen. Der Bedarf an Pflegefachkräften ist auch mit Blick auf die Zukunft so groß, dass wir nicht nur alle inländischen und europäischen Potenziale ausschöpfen dürfen, sondern auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt aktiv für Karrieren in Deutschland werben müssen.

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